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Geschafft
Wir haben eine richtige Odysee hinter uns und sind froh, dass nun endlich das Schlimmste vorbei ist
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Wie ihr wisst begann es damit, dass wir nicht richtig unser grosses Geschäftchen machen konnten und dadurch vom ersten Tag an Patienten beim Tierarzt waren. Wir bekamen Einläufchen und Flüssigkeitsdepots bis alles gut war. Kaum war das überstanden wollte meine kleine rote Schwester nichts mehr trinken, also mussten wir wieder alle zum Tierarzt und der entschied, dass er ihr ein Antibiotika gibt. Kurz darauf schmeckte ihr der Schoppen wieder und sie hatte den Infekt überstanden, doch schon einen Tag später fiel mein heller Bruder um und schon wieder sausten sie mit uns zum Tierarzt. Auch er bekam ein Antibiotika und kurz darauf ging es ihm besser. Als ich nicht mehr trinken wollte schnappte uns Margot erneut und dieses Mal bekamen wir Unbehandelten alle ein Antibiotika, damit Margot nicht täglich den Tierarzt aufsuchen muss
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Die nächsten Sorgen kamen als wir unsere Äuglein öffneten, denn meine kleine Schwester und mein Bruder bekamen eine Augenentzündung, welche mit Tröpfchen behandelt werden musste, doch auch das liegt nun schon ein paar Tage hinter uns und nun schauen wir alle mit süssen Augen in die Welt.
Nun scheint es, als hätten wir das Schlimmste hinter uns gelassen und Margot hofft, dass es so bleibt und wir von nun an ein sorgenfreies Kittenleben geniessen können.
Wir haben übrigens eine Pflegemami bekommen
. Scarlett ist ja bei Margot stationiert und sie war so neugierig auf uns, dass sie immer mitkam, wenn wir den Schoppen bekamen. Zwar traut sie uns noch nicht und ist vorsichtig, doch wir spüren genau, dass sie uns besser kennenlernen will. Margot hofft, dass sie unsere Erziehung übernimmt, sodass wir doch ein paar Regeln lernen und in den 12 Wochen ein gutes Rucksäcklein mit Manieren auf den Weg mitbekommen
. Wir denken, dass Scarlett das schafft und uns zu braven und anständigen Kitten erzieht
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Etwas Erziehung können wir nämlich brauchen, denn schaut was wir der armen Margot angetan haben
. Sie gibt uns den Schoppen auf dem Stuhl sitzend und da jedes von uns schnell trinken will, versuchen wir ihre Beine hoch zu klettern, was oftmals darin endet, dass sie aua ruft und ein schmerzerfülltes Gesicht macht... Warum nur, denn wir wollen doch einfach ganz nahe bei ihr sein
.

In der Zwischenzeit laufen wir auch schon herum. Zwar tapsig und etwas unsicher aber dennoch täglich ein bisschen besser. Margot freut sich schon auf die Zeit wo wir die Wohnung unsicher machen und uns jeden Winkel genau ansehen. Zur Zeit sind unsere Ausflüge noch auf das Kittenzimmer beschränkt, aber es dauert sicher nicht mehr lange und dann werden wir den Gang und die restlichen Räume erkunden.
Also, bis bald mal wieder. Geniesst die Tage so wie wir
Euer rotes Mädel mit dem weissen Schwanzspitzchen









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